Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal

Unsere Schülerinnen und Schüler des Helmholtz Gymnasiums hatten das Glück, an einem besonderen Projekt mitwirken zu dürfen: Ihre Erfahrungen mit photochemischen Experimenten im Rahmen des Chemieunterrichts in der E und Q2 fließen in die Arbeit der Doktorandin Yasemin Yurdanur der Bergischen Universität Wuppertal ein. Hierbei testeten sie lehrplankonforme Neuentwicklungen im Unterricht und evaluierten sie mithilfe von Fragebögen.

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Pausenliga am HHG

In diesem Schuljahr organisieren die Sporthelfer erstmalig am HHG eine Fußball-Pausenliga für die Klassenstufen 5 und 6.

Jede Klasse kann maximal zwei Teams aufstellen mit je fünf Feldspielern, einem Torwart und zwei Ersatzspielern. Die Anmeldung erfolgt über ein Anmeldeformular. Jede Mannschaft erklärt sich mit der Anmeldung bereit, die Regeln der Pausenliga zu akzeptieren. Continue reading

Sporthelfer-Ausbildung am HHG

Seit dem Schuljahr 2017/2018 können sich interessierte Schüler/innen zum Sporthelfer am HHG ausbilden lassen.

Was ist die Sporhelfer-Ausbildung?

Die Sporthelferinnen- und Sporthelferausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis EF, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in Schulen oder in Sportvereinen anzubieten oder zu betreuen. Am Ende der Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Qualifikationsnachweis der Sportjugend NRW, der ihnen den Einsatz als Sporthelfer in der Schule und im Verein ermöglichen. Der erworbene Qualifikationsnachweis ist zudem ein erster Baustein für die Weiterqualifizierung zum Übungsleiter im Sportverein und gleichzusetzen mit der „Gruppenhelfer I-Ausbildung“ des LandesSportBundes.

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Die ersten Sporthelfer am HHG

Ein Jahr lang haben zehn engagierte Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Sporthelfer-AG besucht, um am Ende des Schuljahres das Zertifikat der Sportjugend NRW in den Händen halten zu dürfen.
Während ihrer Ausbildung haben die Sporthelfer gelernt, wie man vor einer Gruppe steht und diese anleitet, wie man Turniere plant und durchführt und neue Sportarten ausprobiert. Zusätzlich haben sie einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert.
Als Abschluss ihrer Ausbildung haben die Sporthelfer die HHG-Games für die Klassenstufen Fünf und Sechs mit viel Engagement und Herzblut zusammen mit Frau Stein organisiert. Die Mühe hat sich gelohnt. Nicht nur, dass die Schülerschaft begeistert von dem sportlichen Wettkampf war, zudem wurden im Anschluss an die HHG-Games den Sporthelfern ihre Teilnehmerzertifikate überreicht. Damit ist es ihnen nun möglich, AG´s im Bereich des Ganztags zu übernehmen oder in ihrem Sportverein die Trainer zu unterstützen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Sporthelfer!
M. Stein

MINT-Workshop der Klasse 5a: „Unsere fünf Sinne – wie helfen sie, wie täuschen sie?“

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a haben am Freitag, den 6. Juli 2018 in den ersten beiden Stunden einen Biologie-Workshop durchgeführt. Wieso spüre ich nur eine Berührung, obwohl zwei Zahnstocher meinen Handrücken berühren? Warum klingt meine Stimme tiefer, als sie in Wirklichkeit ist? Warum klingen zwei Löffel wie Glockengeläut? Warum sind Geruchs- und Geschmackssinn nützlich für unseren Alltag? Diese und viele andere spannende Fragen sind in acht interessanten und überraschenden Experimenten beantworten worden. Zum Beispiel wurden mit Alltagsgegenständen wie Löffeln und Wollfäden Schallwellen übertragen oder mit Schläuchen das Richtungshören untersucht sowie der Sehsinn mithilfe von Papierröhren getäuscht. Am Ende der Doppelstunde hatten die Kinder auf spielerische Weise viel über die Funktion und die Bedeutung von Schmecken, Riechen, Hören, Sehen und Fühlen erfahren.

Anke Bulian

Geographie-Exkursion ins Ruhrgebiet

Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, haben wir, die 3 Geographiekurse der Q1, eine Exkursion zur Zeche Zollverein nach Essen gemacht. Da wir das Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ ausführlich im Unterricht behandelt haben, wollten wir uns einen Überblick darüber verschaffen, wie sich dieser Strukturwandel in der Realität tatsächlich darstellt.
Nach einer ca. zweistündigen Anreise mit der Bahn erreichten wir dann endlich unser Ziel. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Größe der Gebäude und des Geländes. Unser Programm bestand aus einer Führung durch den Zentralschacht „Schacht 12“, den größten Schacht der ehemaligen Zeche. Die Dame, die uns durch den Schacht führte, stammte selber aus einer alten Bergmannsfamilie und konnte sehr gut aus dem Leben der Bergleute, die in der Zeche in bis zu 1000 Metern Tiefe die Steinkohle abbauten, berichten.
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Hermann von Helmholtz

Hermann von Helmholtz war ein außerordentlich vielseitiger Wissenschaftler, der sich auch für Psychologie und Ästhetik interessierte und Zeit seines Lebens der Philosophie und der Musik zugeneigt war. Er beeinflusste als wahrer Universalgelehrter nachhaltig die deutsche Wissenschaftspolitik.
Sein wissenschaftliches Werk leistete wichtige Beiträge zur physikalischen Physiologie in den Bereichen der Optik und Akustik bis zur experimentellen und theoretischen Physik, insbesondere in den Bereichen der Elektro-, Thermo- und Hydrodynamik. Experimentelle Probleme erfuhren – charakteristisch für sein Denken – ihre möglichst allgemein begründete und mathematisch formulierte Behandlung, theoretische Probleme sowie die philosophischen Konsequenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnis wurden grundlegend erforscht. Seine Lebensarbeit ist nicht in Perioden physiologischer, physikalischer oder mathematischer Forschung aufteilbar, im Gegenteil, alle Bereiche der Wissenschaft schienen sich bei ihm gegenseitig zu befruchten. In den Gegenständen seines Forschungsinteresses wechselte er immer wieder zwischen den Disziplinen und vernetzte seine Erkenntnisse.
Bild: Hermann Helmholtz porträtiert von Ludwig Knaus 1881.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hermann_von_Helmholtz_by_Ludwig_Knaus.jpg

Lebensdaten in Überblick

Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

31.08.1821 Geboren in Potsdam
1838-1842 Studium und Doktorarbeit in Medizin; anschließend Militärdienst.
Physiologische, physikalische und mathematische Arbeiten. Vorzeitige Beendigung des Militärdienstes auf Vorschlag von Alexander von Humboldt
1848 Lehrer für Anatomie an der Berliner Kunstakademie
1850 Erfindung des Augenspiegels
1851 Professur für Physiologie und Pathologie an der Universität in Königsberg
1855 Professur für Anatomie und Physiologie an der Universität in Bonn
1858 Professur für Physiologie an der Universität in Heidelberg, Mitglied der Bayrischen Akademie der Wissenschaften
1866 Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
1868 Mitglied der Königlichen Physiographischen Gesellschaft in Lund
1871 Professur für Physik an der Universität in Berlin
1872 Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala
1877 Rektor des neu gegründeten Physik-Instituts in Berlin, Arbeiten zur Elektrodynamik
1883 Mitglied der National Academy of Sciences, Erhalt des erblichen Adelstitels
1888 Leitung und 1. Präsident der neu gegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Charlottenburg. Helmholtz ist in ganz Deutschland bekannt als „Reichskanzler der Physik“
1893 Besuch der Weltausstellung in Chicago.
8.9.1894 Tod und Beerdigung auf dem Friedhof Berlin-Wannsee