Entlassungsfeier der Abiturienten 2018

Im Rahmen der obligatorischen Feierstunde zum Ende der erfolgreich abgeschlossenen Schullaufbahn wurden am Freitag (29.6.2018) die Abiturzeugnisse der Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2018 verliehen. Schulleiterin Dr. Dorothee von Hoerschelmann, Stufenleiterin Christel Kessler und Stufenleiter Axel Weißmann übergaben die Zeugnisse an die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten. Gleichzeitig wurden die diesjährigen Preisträger des Dr.-Leo-Klingen-Preises geehrt und die MINT-EC-Zertifikate verliehen. Das im Jahr 2013 am Helmholtz-Gymnasium eingeführte Oberstufenprogramm “International Baccalaureate” (IB) wird in diesem Jahr zum dritten Mal abgeschlossen; die Ausgabe der Zertifikate wird aber erst in einigen Tagen erfolgen, da die zentral ermittelten Endergebnisse noch nicht vorliegen. Für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des IB wird es in Kürze eine weitere kleine Feierstunde geben.

Hier einige Impressionen (in reduzierter Auflösung) vom Tag (Galerie wird noch ergänzt):

Fotos: Rolf Toonen

Sommerkonzert des Helmholtz-Gymnasiums am 27.06.2018

Auch in diesem Jahr gab es am Helmholtz-Gymnasium (HHG) wieder ein hörens- und sehenswertes Sommerkonzert, das die Chöre der Schule, die Songwriting-AG, verschiedene Solisten sowie der Kunstleistungskurs der Q1 gestaltet haben. Nach einem wenig erfreulichen Fußballnachmittag konnten die Gäste einen tröstlichen Abend voller musikalischer Unterhaltung in entspannter Atmosphäre genießen.

Es traten verschiedene Chöre aller Altersgruppen auf, im Wechsel mit kleineren Gesangs- und Instrumentalgruppen und einigen Soli. Damit das Auge nicht zu kurz kam, hatte der Kunst-Leistungskurs für einige Songs wunderbare, zum Teil bewegte Hintergrund-Illustrationen gestaltet. Der unterhaltsame Abend voller Emotionen, Kreativität und Freude am Singen endete unter großem Applaus in der vollbesetzten Aula mit einem gemeinsamen Schlussauftritt der HHG-Chöre.

Text: Katharina Hellwege/Rolf Toonen
Fotos: Rolf Toonen

Geographie-Exkursion ins Ruhrgebiet

Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, haben wir, die 3 Geographiekurse der Q1, eine Exkursion zur Zeche Zollverein nach Essen gemacht. Da wir das Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ ausführlich im Unterricht behandelt haben, wollten wir uns einen Überblick darüber verschaffen, wie sich dieser Strukturwandel in der Realität tatsächlich darstellt.
Nach einer ca. zweistündigen Anreise mit der Bahn erreichten wir dann endlich unser Ziel. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Größe der Gebäude und des Geländes. Unser Programm bestand aus einer Führung durch den Zentralschacht „Schacht 12“, den größten Schacht der ehemaligen Zeche. Die Dame, die uns durch den Schacht führte, stammte selber aus einer alten Bergmannsfamilie und konnte sehr gut aus dem Leben der Bergleute, die in der Zeche in bis zu 1000 Metern Tiefe die Steinkohle abbauten, berichten.
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So viele Fragen … Helmholtzschüler spielen „Fragen“ von Wolfgang Vogt.

Wir alle haben viele Fragen. „Kann ich das tun, was ich will?“ „Wo werde ich leben?“ „Und wovon?“ Manchmal quälen sie uns, manchmal quälen wir uns mit ihnen.

Mit dieser Thematik beschäftigte sich der Literaturkurs des Helmholtz-Gymnasiums in der diesjährigen Aufführung am 19. und 20. Juni. Zwanzig Schauspielerinnen und Schauspieler stellten sich ihren Fragen und ließen sie über die Bühne tanzen: als Jugendliche ohne Zukunftsplan, Kanalarbeiter mit Knochenjob, Obdachlose, Versicherungsvertreter, Reinigungskraft, Pensionär, Einhorn und vieles mehr.

Dass nicht alle Fragen eine Antwort finden können, versteht sich von selbst. Doch die Jugendlichen haben keinen Aufwand gescheut, ob an Feiertagen, Sonntagen und späten Abendstunden, um ihren Visionen auf der Bühne Gestalt zu verleihen. Belohnt wurden sie vom begeisterten Beifall des Publikums, das seinen eigenen Fragen in Zukunft sicher eher mit einem Lächeln begegnen kann.

Text: Dr. Stefanie Bauer
Fotos: Rolf Toonen

 

Hermann von Helmholtz

Hermann von Helmholtz war ein außerordentlich vielseitiger Wissenschaftler, der sich auch für Psychologie und Ästhetik interessierte und Zeit seines Lebens der Philosophie und der Musik zugeneigt war. Er beeinflusste als wahrer Universalgelehrter nachhaltig die deutsche Wissenschaftspolitik.
Sein wissenschaftliches Werk leistete wichtige Beiträge zur physikalischen Physiologie in den Bereichen der Optik und Akustik bis zur experimentellen und theoretischen Physik, insbesondere in den Bereichen der Elektro-, Thermo- und Hydrodynamik. Experimentelle Probleme erfuhren – charakteristisch für sein Denken – ihre möglichst allgemein begründete und mathematisch formulierte Behandlung, theoretische Probleme sowie die philosophischen Konsequenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnis wurden grundlegend erforscht. Seine Lebensarbeit ist nicht in Perioden physiologischer, physikalischer oder mathematischer Forschung aufteilbar, im Gegenteil, alle Bereiche der Wissenschaft schienen sich bei ihm gegenseitig zu befruchten. In den Gegenständen seines Forschungsinteresses wechselte er immer wieder zwischen den Disziplinen und vernetzte seine Erkenntnisse.
Bild: Hermann Helmholtz porträtiert von Ludwig Knaus 1881.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hermann_von_Helmholtz_by_Ludwig_Knaus.jpg

Lebensdaten in Überblick

Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

31.08.1821 Geboren in Potsdam
1838-1842 Studium und Doktorarbeit in Medizin; anschließend Militärdienst.
Physiologische, physikalische und mathematische Arbeiten. Vorzeitige Beendigung des Militärdienstes auf Vorschlag von Alexander von Humboldt
1848 Lehrer für Anatomie an der Berliner Kunstakademie
1850 Erfindung des Augenspiegels
1851 Professur für Physiologie und Pathologie an der Universität in Königsberg
1855 Professur für Anatomie und Physiologie an der Universität in Bonn
1858 Professur für Physiologie an der Universität in Heidelberg, Mitglied der Bayrischen Akademie der Wissenschaften
1866 Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
1868 Mitglied der Königlichen Physiographischen Gesellschaft in Lund
1871 Professur für Physik an der Universität in Berlin
1872 Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala
1877 Rektor des neu gegründeten Physik-Instituts in Berlin, Arbeiten zur Elektrodynamik
1883 Mitglied der National Academy of Sciences, Erhalt des erblichen Adelstitels
1888 Leitung und 1. Präsident der neu gegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Charlottenburg. Helmholtz ist in ganz Deutschland bekannt als „Reichskanzler der Physik“
1893 Besuch der Weltausstellung in Chicago.
8.9.1894 Tod und Beerdigung auf dem Friedhof Berlin-Wannsee