Austauschprogramme & Fahrten

An unserer Schule können unsere Schüler an regelmäßig stattfindenen Austauschen und Studienfahrten teilnehmen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unser Austauschfahrten vor.
Berichte zu den Studienfahrten finden Sie bei den jeweiligen Fächern. Hier können Sie sich das Fahrtenkonzept unserer Schule als pdf-Datei herunterladen

 Amerika-Austausch mit North Andover Massachusetts
 Cina-Austausch Maanschan – Duisdorf
 Frankreich-Austausch und Studienfahrten

 

Amerika-Austausch

USA 2018

 Vom 8. bis 15. Oktober 2018 fuhren 12 Schüler und Schülerinnen der Q1 mit Frau Engel und Frau Furchheim nach New York City. Während der Fahrt besuchte die Gruppe unter anderem Museen wie das Museum of Modern Art, das Natural History Museum und das Metropolitan Museum of Art. Besonders beeindruckt waren alle Teilnehmer vom 9/11 Memorial & Museum und dem neu gestalteten Bereich des World Trade Centers. Großartige Aussichten boten das Empire State Building bei Sonnenuntergang, die Fahrt mit der Seilbahn nach Roosevelt Island und das Rockerfeller Center am Tag der Abreise.

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Schüleraustausch mit der North Andover Highschool (USA)

In der letzten Woche ging der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern der North Andover Highschool erfolgreich zu Ende. 12 amerikanische Schüler und eine Schülerin der NAHS hatten sich mit 12 Schülerinnen und Schülern des HHG in der zweiten Woche der Osterferien in der Europäischen Jugendakademie Otzenhausen getroffen und dort gemeinsam ein anspruchsvolles Seminarprogramm zum Thema Nachhaltigkeit absolviert. Die einzelnen Seminartage wurden fast komplett in englischer Sprache durchgeführt, die Schülerinnen und Schüler konnten bei Vorlesungen, im Rahmen von Gruppenarbeiten und diversen Präsentationen zeigen dass sie zu vielen der bearbeiteten Themen schon erhebliche Kenntnisse mitbrachten und über ein bemerkenswertes Fachvokabular verfügten, so dass sie sich innerhalb der interessanten Diskussionen häufig sehr differenziert und sachgerecht äußern konnten. Bearbeitet wurden Themen wie

  • Nachhaltige Energiewirtschaft und erneuerbare Energien
  • Nachhaltige Forstwirtschaft
  • Schadstoffemissionen und Klimaverschiebung
  • Nachhaltige Landwirtschaft und regionale Erzeugung von Lebensmitteln
  • Abfall und Abfallvermeidung, Verpackung von Lebensmitteln und Gebrauchsgütern und Recycling von Verpackung
  • Konsum und Konsumkritische Haltungen, Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Lebensmitteln und Gebrauchsgütern (z.B. Herstellung von Kleidung)
  • U.v.m.

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USA- Austausch 2016

 

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2016: Ein Bericht von Julia Ernst und Sara Sina

Unsere erste Station war der Düsseldorfer Flughafen. Mit 2 Stunden Verspätung flogen wir aufgeregt nach Boston. Angekommen in Boston, wurden wir von der amerikanischen Deutschlehrerin Frau Rücker mit einem typischem Schulbus abgeholt und herzlich von unserer Gastfamilie an der North Andover High School (NAHS) erwartet. In den nächsten Tagen haben wir die große Schule und die liebenswerten Menschen kennengelernt. Auf unseren Ausflügen nach Boston …

USA-Austausch

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USA-Austausch 2015/16

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Am Mittwoch (20.4.) kommen unsere amerikanischen Austauschgäste aus North Andover in Bonn an. Wir heißen sie ganz herzlich am Helmholtz-Gymnasium willkommen!

Dies ist der Gegenbesuch zu unserer ereignisreichen Reise im Herbst 2015.

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China-Austausch

China-Fahrt 2019

Chinafahrt 2019

Wieder durfte der Chinesisch-Kurs auf eine spannende und besondere Fahrt gehen- nach China.
Dies war bereits der 5. Schüleraustausch mit unserer chinesischen Partnerschule in Ma’anshan.

Reiseberichte

Bildergalerie



Reiseberichte
Vor 10 Stunden stiegen wir in Frankfurt in ein Flugzeug. Jetzt waren wir auf einmal schon in Nanjing, China. Nach der Passkontrolle und nachdem wir unsere Koffer geholt hatten, standen alle, erleichtert, sich endlich wieder richtig bewegen zu können, vor dem Flughafen in Nanjing. Sogleich gab es die erste Überraschung: Was jeder schon einmal gehört hatte, dass die Luft in China dreckig und schlecht doch sei, schien nicht zu stimmen. Zumindest nach dem ersten Eindruck war keine wirklich verschlechterte Luftqualität zu erkennen.
Ein Bus und eine Englischlehrerin von der Ma’anshan No.2 High School , unserer Partnerschule, erwarteten uns schon. Während der Busfahrt nach Ma’anshan sahen wir viele Felder am Rand der Autobahn. Ganz anders in der Stadt: vor allem Hochhäuser, manche sogar mit ungefähr 20 Stockwerken. Die Straße war sehr laut. Es gab massenweise Motorräder und alle Autofahrer hupten wild durcheinander, womöglich anstatt den Blinker zu benutzen oder einfach, weil ihnen etwas nicht passte. In der Mitte der verschiedenen Spuren sah man an einigen Straßen circa drei bis vier Meter breite Beete voller Palmen und bunter Blumen und Büsche.
Wir kamen schließlich in der Schule an, wo uns die Gastfamilien erwarteten. Wir wurden herzlich empfangen und dann gleich fuhren wir zu den Familien nach Hause, um uns auszuruhen. Nach unseren persönlichen Erfahrungen waren die Gastfamilien sehr nett und zuvorkommend und versuchten uns den Aufenthalt in China möglichst angenehm zu gestalten.
Ma’anshan hat zwar etwas mehr als doppelt so viele Einwohner wie Köln, gilt für chinesische Verhältnisse jedoch als eher kleine Stadt. Wie in einer „Kleinstadt“ typisch, fiel unsere Gruppe natürlich auf, da es fast nur Chinesen in Ma’anshan gibt. Es war nicht ungewöhnlich, fotografiert zu werden oder Komplimente zu bekommen von Leuten, die man nicht kannte. Das geschah die ganze Woche, die wir in Ma’anshan und später auch im Gebirge von Huangshan verbrachten.
Wir besuchten in Ma’anahan für einen halben Tag den Unterricht, wurden vom Direktor der Ma’anshan No.2 High School begrüßt, besuchten den Internatscampus der Schule, den Dichtergarten, ein wunderschöner Park, und ein Museum, das über die Stadt informiert. Außerdem lernten wir ein wenig Kalligraphie und erlebten eine Willkommensparty, die allerdings mehr wie ein Konzert oder eine Talentshow gestaltet war.
Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.
In der nächsten Woche fuhren wir mit dem Zug nach Huangshan, wo wir zwei Nächte verbrachten, da wir das Gebirge in Huangshan besichtigen wollten. Wir mussten schon um 06:00 Uhr am Hotel in den Bus einsteigen, da die Fahrt zum Gebirge ungefähr zwei Stunden dauerte.
Dort angelangt fuhren wir mit einer Gondel auf einen Gipfel, der sich in einer Wolke befand. Man konnte in der Wolke den Weg vor sich sehen, den man über Treppen ging, wenn es wieder bergab gehen sollten. Aber was sich abseits der Treppen befand, ließ sich nur erahnen.
Nachdem wir die Wolken verlassen hatten, zeigte sich eine atemberaubende Landschaft. Beim späteren Abstieg verursachte das viele Treppensteigen übrigens bei allen für die nächsten Tage Muskelkater, und zwar in den Waden und in den Oberschenkeln.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder mit dem Zug weiter nach Shanghai. Dort fielen wir nicht mehr weiter auf und wir wurden nicht mehr fotografiert, weil es in Shanghai schon so manchen Europäer gibt.
Wir machten noch einen Tagesausflug nach Suzhou, in die Stadt der Seide, wo wir den „Garten des bescheidenen Verwalters“ besuchten.
In Shanghai schliefen wir in einem Hotel, das nur ein paar Minuten von der Nanjing Road, einer großen Einkaufsstraße, entfernt ist. Von dort erreichten wir unsere restlichen Ausflugsziele mit der Metro. in der Nanjing Road gab es zwei mal Essen in einem Kaufhaus, das nur Essen verkauft. Wir besuchten das Stadtplanungsmuseum von Shanghai, das unter anderem ein Modell der ganzen Stadt gab. Außerdem waren wir im Oriental Pearl Tower, einem Fernsehturm, in dem man auf Glasböden hoch über der Stadt laufen kann, wenn man sich traut.
Die letzte Attraktion in Shanghai war Yuyuan Garden, ein Stadtviertel, das, wie der Name schon sagt, einen Garten enthält und außerdem ein Viertel mit alten chinesischen Gebäuden, die zwar nur nachgebaut, aber trotzdem schön anzusehen sind.
Am Montag war das Abenteuer unserer Studienreise dann auch schon vorbei. Wir fuhren morgens mit der Metro zum Flughafen und abends waren wir wieder in Frankfurt.
Jenny, EF
weitere Reiseberichte:  Suzhou 2019                     Huangshan 2019

English
We got on the plane in Frankfurt, and after about 10 hours, we are now in Nanjing, China. When we were through with the baggage claim and passport control, we felt relieved to be able to move freely again.
The first surprise awaited us outside the airport: most of us had heard of the polluted bad air in china, but at first glance we did not notice any difference to the air back at home.
A bus and an English teacher from Ma’anshan No.2 high school, our partner school, were waiting for us. During the bus trip to Ma’anshan we saw many fields on both sides of the highway. In the city however there were mostly skyscrapers, some even
as tall as 20 floors. The streets were loud and very busy, flooded with motorbikes, coming from left and right honking their horns without apparent reason.
We finally arrived at the school where our guest families were waiting for us. We were warmly welcomed and immediately taken homes to get some rest. From our experience we can say that all the families were really nice and caring. They tried to make our stay in China as pleasant and enjoyable as possible.
Although Ma’anshan has more than twice the number of inhabitants as Cologne it is
still seen as a small city in China. That is why there are hardly any foreigners and our group stood out like a black spot on a white surface. It was very common for Chinese citizens to take pictures of us, mostly without asking. We also received many compliments from strangers.
At our partner school in Ma’anshan we attended visited the classes for a day and were welcomed by the principle and visited the boarding school campus, which
is also part of Ma’anshan No.2 high school. Then we went to see the poet’s garden which is a very beautiful park. Next we went to a museum about the history of the city. We even learned some calligraphy at school. The welcoming party was very much like a concert or talent show.
The weekend was spent with our families.
The folling week we took a train to to Huangshan, where we stayed for two
nights. We had to get up very early to board a bus that took us to a famous
mountain. By cable car we went up to the mountain peak but back down we descendet most of the way on foot. Some parts of the mountain are above the clouds so it was hard to see what exactly laid underneath the steps we were walking on. But once we were out of the clouds a beautiful landscape was right in front of
our eyes.
The next day we took the train again but this time to Shanghai. Our teachers
planned a day trip to Suzhou, the city of silk, where we visited the „Humble Administrator’s Garden“.
In Shanghai our hotel was only minutes away from the famous Nanjing Road, a big shopping street. We visited the city planning museum, which showed the history and also the planned future for the city. We also went to the top of the Oriental Pearl Tower, a TV tower, which has two floors overlooking the city. One of the floors is made entirely out of glass.
The last attraction in Shanghai was the Yuyuan Garden, a district which as the name holds has a garden but also many buildings in the old, traditional Chinese style.
On Monday our adventure was over. We were taken to the airport early in the morning and were back in Frankfurt in the evening.
Maike, Q1

Chinesisch

2019年4月8日我校16个学生和两位老师踏上为期两周的去中国的学习之旅。

在中国我们受到友好学校安徽马鞍山二中的热烈欢迎。通过插班上课,我们体验到中国

学生一天的学习生活, 通过与寄宿家庭共同生活,我们接触到中国人的好客精神和文化观

念。马鞍山二中的学生还为我们准备了一场节目丰富多彩的演出,这个惊喜给我们带来了很

大的乐趣。

第二个星期我们离开马鞍山去了黄山、苏州和上海。我们参观了很多景点,比如安徽的

黄山、苏州的拙政园、上海的南京路、电视塔和上海博物馆。

中国带给我们的感受主要有两个方面: 一是先进的教育理念和教学方法值得我们学习和

借鉴,二是繁荣的社会、融洽的文化和优美的环境给人以深刻印象。

正是这14天的点点滴滴伴着我们走过一段难忘的学习之旅。
Wendy, Elisabeth, Q1

Gastfamilie beim China Austausch

In den meisten Gastfamilien gab es aus ehemals politischen Gründen nur ein Kind. Aufgrund der
mittlerweile veränderten Familienpolitik, gab es auch einige Familien mit zwei Kindern. Die Wohnungen sind oftmals sehr klein und nur sehr wenige der Gastfamilien wohnen in einem eigenen
bzw. separatem Haus.
Der erste Eindruck bei unserer Ankunft war sehr positiv. Wir wurden alle sehr herzlich von unseren
Gasteltern und den Gastgeschwistern empfangen. Die Aufmerksamkeit, die wir durch unsere
Gastfamilie erfahren haben, war außergewöhnlich. Abgesehen davon, dass wir alle ein eigenes
Zimmer zur Verfügung gestellt bekommen haben, stand unser leibliches Wohl im Mittelpunkt des
Interesses der Gastfamilie. Sie waren nicht nur bemüht, dass man sich bei ihnen wohlfühlt, es ist
ihnen durch ihre Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit auch geglückt. Man hat sich zu jedem
Zeitpunkt willkommen gefühlt.

Für diese außerordentliche Aufmerksamkeit haben wir versucht, uns mit Gastgeschenken zu
bedanken, erhielten aber ebenso viele Gastgeschenken. Wir wurden von unseren Gastfamilien und
deren Freunde überall mit hingenommen und eingeladen, so dass wir in der kurzen Zeit einen
tieferen Einblick in ihre Kultur erhielten, der uns lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Die Bereitschaft, uns beim Erlernen der Sprache zu unterstützen war ebenfalls bemerkenswert,
obwohl es oft nicht einfach war. Dabei galt ihr besonderes Interesse der deutschen Kultur und ihren
Erfahrungen diesbezüglich.

Wie bereits erwähnt, haben unsere Gastfamilien sehr auf unser Wohlbefinden geachtet. Besonders
wichtig erschienen die Mahlzeiten als familiärer Treff- und Austauschpunkt. Das Schulsystem in China unterscheidet ich von unserem sehr deutlich. So hatten die Gastgeschwister kaum Zeit und man verbrachte häufiger Zeit mit den Gasteltern. Trotzdem haben sich die Gastgeschwister Zeit genommen wo sie nur konnten. Die Kinder sind den ganzen Tag in der Schule und somit bleibt der Familie nur das Abendessen als Familienevent. Das Essen war äußerst vielseitig und sehr lecker. Hier wurden die unterschiedlichen Bräuche und Traditionen zwischen China und Deutschland besonders deutlich. Es wurde dann gegessen, wenn man an den Tisch kam und wenn man fertig war ist man auch direkt aufgestanden. Gewartet hat man nicht aufeinander. Essgeräusch waren ganz normal und Suppe wurde nach und nicht vor dem Hauptgang gegessen.
Fabienne und Lena, Q1

Unterrichtsbesuch
Am Mittwoch, den 10. April 2019 durften wir am Morgenunterricht unserer Gastgeschwister teilnehmen. Ich selbst hatte die Fächer Englisch, Mathematik, Chinesisch, Sport und Chemie.
In Mathematik und Chinesisch habe ich nur zugesehen ohne etwas zu verstehen. Im Englischunterricht haben wir ein spontanes Diktat geschrieben, das der Lehrer zu meinem Erstaunen meiner Gastmutter zuschickte. Besonders seltsam erschien mir der chinesische Sportunterricht, bei dem die Schüler einfach ohne Aufsicht in der Turnhalle machen durften, was sie wollten. Niemand zog sich um und es war definitiv zu voll, sodass meine Gruppe kein Badmintonnetz bekam und am Rand spielen musste. Die Materialien dafür konnte man sich außerdem nicht in der Schule ausleihen.

Die Klasse hatte sich, wie meine Gastschwester mir erzählte, schon seit Wochen auf mich gefreut, und dementsprechend bekam ich Postkarten und ein kleines Geschenk. Vor allem aber wollten sie ständig Fotos mit mir machen, was in China generell oft der Fall war, gerne auch ohne zu fragen.

In der Pause dachte ich, wir könnten uns entspannen, doch stattdessen mussten wir uns in Reihen aufstellen und tanzen. Dies verwirrte mich sehr. Ich war gar nicht darauf vorbereitet gewesen. Der Tanz wurde uns zwar mithilfe eines Projektors auf der Wand angezeigt, jedoch spiegelverkehrt, und so kam ich nur durcheinander. Noch dazu hatte ich Kekse in einem Glas mitgenommen, die in meiner Jackentasche nun auf und ab hüpften. Die chinesischen Schüler können den Tanz, der mich an Pinguine erinnerte, auswendig, weil sie ihn seit der Mittelschule jeden Tag aufführen.

Ich fand den Tag sehr interessant, weil ich selbst miterleben durfte, wie ein chinesischer Schultag aussehen kann. Besonders gut hat mir meine Klasse gefallen, denn die Schüler waren unfassbar nett zu mir.
Britta, Q1

Begrüßungskonzert
Am Freitag, den 12.4.2019 erwartete uns eine besondere Willkommensparty unserer Partnerschule. Dies fand in einer großen Aula mit einer kleinen Bühne statt und dauerte rund anderthalb Stunden.

Im Rahmen dieser Show übten viele Schüler Lieder, Theaterstücke und  kleine Showeinlagen ein und führten diese auf der Bühne vor. Auch Schüler von unserer Schule überzeugten mit Gesang und musikalischen Darbietungen.

Das Highlight waren ein traditioneller chinesischer Kampfsport, der einer eingeübte Choreographie ähnelte, sowie die Oper „the Voice“ und mehrere Tanzaufführungen.

Es wurde deutlich, wie viel Mühe und Zeit die Schüler unserer Partnerschule in dieses Event gesteckt haben. Nicht nur die Darbietungen wurden mühevoll einstudiert, sondern auch die Kostüme waren liebevoll gestaltet und angepasst.

Durch die anspruchsvolle Gestaltung und die vielen interessanten Talente wurde dies ein unvergesslicher Nachmittag.
Katharina, EF

Shanghai

Shanghai war die letzte Etappe unserer Reise in China. In dieser riesigen Stadt mit etwa 25 Millionen Einwohnern haben wir vier Tage verbracht. Dabei haben wir sehr viele schöne Orte besichtigt.
Am Freitag, den 19ten April, haben wir alle zusammen das Shanghai History Museum besucht. In diesem Museum wurde der Wandel beziehungsweise die Entwicklung Shanghais chronologisch angezeigt, sodass man in die Geschichte und somit auch in die Wurzeln dieser Großstadt tief eindringen konnte.
An dem nächsten Tag sind wir dann  zum Shanghai Oriental Pearl Tower gegangen, da es am Freitag wegen eines starken Nebels nicht möglich gewesen wäre, etwas von dem Turm aus zu erkennen. Der 468 Meter hohe Fernsehturm am Ufer des Flusses Huangpu Jiang  bietete auf seiner Aussichtsplattform, deren Boden aus Glas bestand, einen beeindruckenden Blick über die Stadt.
In den letzten zwei Tagen haben wir sehr viel Freizeit bekommen und es wurde uns erlaubt,in Kleingruppen Shanghai zu besichtigen.
Während des Aufenthalts in Shanghai ist natürlich jeder auf die Flusspromenade des Huangpu Jiang und durch die berühmte Nanjing Straße, eine der größten Einkaufsstraßen der Welt, gegangen. Abends ist Shanghai und besonders die Nanjing Straße mit Lichtern in vielen verschiedenen Farben beleuchtet worden, was unglaublich schön war.
Shanghai hat unserer Reisegruppe sehr gut gefallen. Aufgrund ihrer Schönheit und Besonderheit, wird diese riesige Stadt noch lange in Erinnerung bleiben.
Anya, EF

Öffentliche Verkehrsmittel in Shanghai
Eine Stadt mit über 26 Millionen, da muss ein sehr gut ausgeklügeltes System den Verkehr steuern. Nach unseren  Erfahrungen funktioniert das Metro-System in Shanghai sehr gut. Viele  Einwohner benutzen es, da die U-Bahnen im Minutentakt kommen und so gut wie immer pünktlich sind.

Als wir das erste Mal die Metro benutzten, war dies allerdings nicht besonders angenehm, da wir vollbeladen mit unseren Koffern zur Stoßzeit fahren und mehrmals umsteigen mussten. Aber auch dieses eine Mal war es nicht besonders schlimm.

An jeder Station gibt es  eine Sicherheitskontrolle, bei der man seinen Rucksack unter einen Scanner legen muss, bevor man die Station betreten darf. Dies sieht  allerdings bei den meisten Stationen wie eine Show aus, da man oft einfach nur durchgewunken wird.

Alles in allem kann man sagen, dass das Metrosystem in Shanghai nicht nur sehr fortschrittlich und modern, sondern auch sehr effizient ist und daher auch von sehr vielen Einwohnern benutzt wird.
Jasper und Lucas, EF


Bildergalerie

4. Schüleraustausch mit unserer chinesischen Partnerschule in Ma’anshan

Vom 03. bis 17. April 2017 reisten 15 Schülerinnen und Schüler der Chinesischkurse EF und Q1 in Begleitung von Frau Miklitz und Herrn Franke nach China. In der ersten Woche konnten unsere Schüler in ihren Gastfamilien das chinesische Alltagsleben kennenlernen und genossen nicht nur die außerordentliche chinesische Gastfreundschaft, sondern auch die ein oder andere kulinarische Besonderheit.

 

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Das HHG gratuliert der Partnerschule in Maanshan, China, per Videobotschaft

Zum 60-jährigen Jubiläum unserer Partnerschule in Maanshan, China, haben sich die Chinesisch-Kurse unserer Schule zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Yong Miklitz, etwas Besonderes ausgedacht.
Auf dreifache Weise wurden die Glückwünsche des Helmholtz-Gymnasiums nach China übermittelt.
Die Schulleiterin, Frau Dr. von Hoerschelmann, hat in ihrem Dienstzimmer ein Grußwort gesprochen, das der Pressesprecher der Schule, Herr Toonen, per Video aufgezeichnet hat. Für die Untertitel dieser Videoaufnahme hat die Schülerin Vivien Fili aus der Jahrgangsstufe Q2 gesorgt. 
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China-Austausch in Bonn – Herbst 2015

China-Austausch am HhG: Gegenbesuch in Bonn

In der Woche vom 28.9. bis 2.10.2015 kamen zwanzig Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrer aus der chinesischen Partnerschule in Maanshan nach Bonn. Nach der offiziellen Begrüßung am Dienstag durch die Direktorin, Frau Dr. von Hoerschelmann, konnten die Schülerinnen und Schüler den Unterricht am HhG besuchen, u. a. mit den Kindern der Gastfamilien und mit den Schülerinnen und Schülern der Chinesisch-Kurse. Sie haben über das Leben der Jugendlichen in China und Deutschland diskutiert und mit einem Kunst-Leistungskurs gemeinsam gemalt und kalligraphiert. mehr lesen…

China-Austausch in Maanschan – Frühjahr 2015

Neue Freunde, neue Eindrücke, neue Erfahrungen

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Chinesischkurse aus der Einführungs- und der Qualifikationsphase I des Helmholtz-Gymnasium Bonn besuchte im Juni die Partnerschule im chinesischen Maanschan in der Provinz Anhui. Anschließend wurden die Städte Nanjing, Souzho und Shanghai besucht. mehr lesen…

China-Austausch 2013

Erstmalig fand in diesem Jahr ein Schüleraustausch in der Zeit vom 21.04 – 06.05.2011 mit China statt. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Miklitz, die seit 2 Jahren am Helmholtz-Gymnasium Chinesisch unterrichtet und unserem ehemaligen Lehrer Herrn Teichmann.

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Frankreich-Austausch

Échange franco-allemand du HHG et du lycée Goerges Clemenceau (Villemomble) 2019

Nach einem schönen, interessanten und aufschlussreichen Besuch der Franzosen in Bonn fuhren die deutschen Austauschschüler des HHG vom 6. bis zum 13. Mai 2019 nach Villemomble. Wir hatten eine sehr entspannte und zeiteffiziente Zugfahrt mit dem Thalys. Bei der Ankunft in Frankreich wurden wie herzlich von unseren Gastfamilien aufgenommen.

Am ersten Programmtag besuchten wir das Lycée Clemenceau und nahmen am Unterricht unserer Partner teil; gegen Mittag wurden wir dann in der mairie vom Bürgermeister und seinem Stellvertreter empfangen. Nach einer kurzen Pause fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Paris, wo wir das Musée d‘Orsay besichtigt haben. Als letzten Programmpunkt an diesem Tag sind wir auf den Eiffelturm gestiegen und haben die Aussicht genossen. Am darauffolgenden Tag hatten wir Familientag, und die deutschen Austauschpartner durften mit den Franzosen einen tollen Tag erleben und ihre Französischkenntnisse verbessern. Während der nächsten zwei Tage haben wir unter anderem den Vergnügungspark „Parc Astérix“ und die Opéra Bastille kennenlernen dürfen. Außerdem haben wir am Freitag Vormittag mit unseren Partnern im CDI der Schule an verschiedenen Projekten gearbeitet, u.a. zum Schulleben in Frankreich. An den letzten beiden Tagen konnten wir noch das berühmte Musée du Louvre und das Château de Versailles besichtigen. Am Samstag Abend veranstalteten die Franzosen zu unseren Ehren eine Abschlussfeier in der Schule.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Austausch eine tolle Erfahrung war und unsere Französischkenntnisse verbessert wurden. In den Familien haben wir viel Französisch gesprochen und konnten uns viele neue Vokabeln aus dem Kontext erschließen. Außerdem war es interessant, die französische Kultur kennenzulernen.

Die Schüler der Klasse 9b

Frankreich-Austausch 2017/2018

Es war soweit, unsere Rückbegegnung 2018 stand an. Wie auch in Villemomble bereits (Besuch der Opéra Garnier, der Galéries Lafayette, natürlich des Eiffelturms, des Muséed‘Orsay und des Louvres sowie des Châteaus in Fontainebleau inklusive Workshop mit einem Maître du Jeu de Paume, einer Art Tennisspiel) hatten wir einige spannende Tage hier in Deutschland gemeinsam mit unseren Austauschpartnern. Wir starteten mit einer Bootstour vom Alten Zoll nach Königswinter, wo wir den Drachenfels bestiegen und uns tüchtig den Wind um die Nase wehen ließen. Zwischendurch machten wir Pausen, um Sprachspiele zu spielen und uns näher kennenzulernen. Ergebnis: Anna kann einen Handstand mitten im Wald machen, Enya kann super singen und M. Ziegler ist der Einzige, der mit den Ohren wackeln kann! Nach dem Genießen der Aussicht oben auf der Burgruine, einer Kletterpartie zum Gruppenfoto und einem kleinen Gang durch Königswinter ging es zurück aufs Schiff. Am nächsten Tag folgte die Exkursion nach Köln mit Stadtrallye, Domführung und Turmbesteigung – hier ließen sich schon manche Klagen über Muskelkater vernehmen. Am Donnerstag jedoch war auch keine Zeit zum Ausruhen, denn nachdem am Vormittag in der Schule an verschiedenen Projekten zu den Themen deutsch-französische Freundschaft und Austausch gearbeitet wurde (es wurde z.B. ein Musikvideo zum Titel “Ein Hoch auf uns” gedreht, ein individuelles Tabu-Spiel erstellt, ein Logo für den Austausch für den Fachraum Französisch gestaltet, ein Radiobeitrag über den Vergleich der Schulsysteme aufgenommen und der Blog erstellt), starteten wir nach dem Mittagessen in der Mensa unsere Sportolympiade. Es wurde gerannt, gesprungen, geworfen – und Pedalo gefahren. Letzteres kennen deutsche Schüler oft aus der Grundschule, in Frankreich sind Pedalos eher unbekannt, und das merkte man an der unterschiedlichen Routine. Spaß hatten bei dem sonnigen Wetter alle, und lernten vielleicht sogar (nochmal) Begriffe wie “à droite”, “à gauche”, “tout droit” (beim Blindkegeln) und die Zahlen (beim Seilspringen um die Wette).

Freitag stand der Besuch im Rathaus auf dem Programm, wo uns die Bezirksbürgermeisterin begrüßte und mit einem kleinen Comic zeigte, dass man anpassungsfähig sein muss, wenn man an einem internationalen Austausch teilnimmt – und den Test haben wir alle in dieser Woche bestanden. Am Nachmittag ging es nach einer Stadtführung durch die Bonner Innenstadt dann noch ins Beethovenhaus – die Oper Fidelio und die Führung durch Beethovens Geburtshaus sind natürlich ein Muss.

Samstag fuhren wir nach Brühl, besichtigten Schloss Augustusburg (das zwar klein ist im Vergleich zum Vorbild Versailles, aber fein) und schließlich das Max-Ernst-Museum – schließlich hat der berühmte Sohnd er Stadt Brühl auch mehrere Jahre in Frankreich gelebt und stellt damit im Rahmen unseres Programms eine weitere Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich her. Besonders beeindruckten uns seine sehr unterschiedlichen Geschenke an seine Frau Dorothea, die aber eins gemeinsam haben: ein D ziert jedes Kunstwerk.

Abends fand Rhein in Flammen statt, und so bestaunten wohl fast alle Teilnehmer von unterschiedlichen Orten aus das große Feuerwerk.

Den Sonntag verbrachten alle Schüler in ihren (Gast-)Familien, abends trafen wir uns alle zur Abschiedsfeier am HHG. Es wurde bei sehr warmem Wetter noch draußen Fußball gespielt und mit Kreide auf dem Schulhof gemalt. Da der Beamer streikte, konnten wir leider noch nicht alle Ergebnisse des Projekttages und der Trailer zu jedem Tag anschauen, dies wird aber nachgeholt! Höhepunkt war dann die Preisverleihung an die Gewinner der Stadtrallye, der Olympiade und verschiedener Sonderpreise (Preis für die besten couples franco-allemands, für besondere Anpassungsfähigkeit und viele mehr).

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sich alle Teilnehmer am Montag nach drei gemeinsamen Unterrichtsstunden am Bahnhof an der Helmholtzstraße: Eine ereignisreiche Woche mit viel Programm und neuen Freunden ging zu Ende, aber auch ein zufriedenes “Jetzt habe ich endlich mein Zimmer wieder!” war zu hören! Eine Woche, in der man jede Minute mit einer anderen Person teilt, und auf engstem Raum zusammenlebt, in einer fremden Sprache kommunizieren und viel Rücksicht nehmen muss, ist auch anstrengend. Insgesamt jedoch dürften die positiven Aspekte überwiegen: Neue Erfahrungen und Erkenntnisse – persönlicher, sprachlicher und kultureller Art – und auf jeden Fall neue Freundschaften – vielleicht fürs Leben…?

Same, same… but different

Die HHGler in Villemomble 2016

Bei der Rückbegegnung des Frankreich-Austauschs im Mai 2016 trafen die Schüler der 9. Klassen ihre „Corres“ vom Besuch der Franzosen im April wieder und lernten das Alltagsleben und die Stadt Paris kennen, die nur 20 Bahnminuten von Villemomble entfernt liegt. Sie erlebten die Unterschiede im Schulleben (es gibt weniger Pausen, die Stunden sind länger, es gibt viel mehr Frontalunterricht und die Schüler müssen oft selbstständig Notizen machen), in den Häusern und Wohnungen (oft werden die Haustüren nicht abgeschlossen) und bei den Mahlzeiten (die Franzosen essen eher später zu Abend und viel weniger zwischendurch – das typische deutsche Pausenbrot fehlte einigen doch sehr!). Besondere Momente erlebten sie dann bei der Besteigung des Eiffelturms und der Besichtigung der Galeries Lafayette, des Schlosses von Versailles, des Musée d’Orsay und des Louvre (Motto unseres Guides: „die Hand ist hoch“ oder auch: „für die Sicherheit“). Apropos Sicherheit: Die nicht lange zurückliegenden Terroranschläge waren insofern allgegenwärtig, dass mit Hilfe des Sicherheitsprogramms „Vigipirate“ viel bewaffnete Polizei auf den Straßen zu sehen war und am Eingang zu jeder Touristenattraktion sorgfältigste Kontrollen durchgeführt wurden. Unsicher musste man sich dadurch aber nicht fühlen. In der Schule wurde an einem gemeinsamen Projekttag auch eine deutsch-französische Zeitung erstellt, in der sich die Schüler u.a. mit dem Image der Fremdsprachen Deutsch/Französisch im jeweiligen Partnerland beschäftigten. Einen Nachmittag lang mussten die Austauschpartner ihre gute Zusammenarbeit beim Badmintonturnier unter Beweis stellen, und danach ging es verschwitzt aber guter Dinge zum Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Villemomble. Ebenso wie der Bezirk Hardtberg unterstützt auch die Mairie von Villemomble großzügig den Austausch und hatte sogar noch für jeden Teilnehmer einen USB-Stick als Geschenk und Andenken an die unvergesslichen Tage in Frankreich bereitgestellt.

Beim Entdecken der Gemeinsamkeiten und Unterschiede während des Austauschs entstanden bei einigen Schülern echte Freundschaften, und ein Wiedersehen ist auch bereits geplant – in Bonn oder in Villemomble – und andere Schüler denken über einen längeren Auslandsaufenthalt in der jeweiligen Partnerstadt nach. Vive l’échange!

Clem’holtz 2016

L’échange continue!

 

Nach „Der Austausch ist wieder da!“ folgt 2016 das nächste Kapitel: „L’échange continue!“ Der Besuch französischen Austauschschüler aus Hardtbergs Partnerstadt Villemomble fand vom 1. bis 9. April statt, die Rückbegegnung wird im Mai sein. Frau Falkenberg und Frau Meyer, unsere derzeitige Referendarin für Französisch, werden die Fahrt begleiten. Vor Ort in Bonn wurde der Austausch von Frau Falkenberg organisiert und von Frau Meyer und Frau Borgmann auf der deutschen Seite, von Mme Boguet, Mme Attaf und M. Lamari – dem französischen Deutschreferendar – auf der französischen Seite begleitet.

In Deutschland hatten die Austauschpartner Gelegenheit, die deutsche und insbesondere Bonner Geschichte zum Beispiel bei Besuchen im Beethovenhaus und im Haus der Geschichte zu entdecken. Bei Ausflügen zum Drachenfels, zum Brühler Schloss Augustusburg und nach Köln inklusive Führung im Dom und einer Stadtrallye zu Kultur und Kuriositäten entdeckten die Schüler die nähere Umgebung Bonns und hatten Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, denn alle Aktivitäten wurden gemeinsam mit den deutschen Partnern durchgeführt. Das Programm in Bonn schloss auch zwei Unterrichtstage sowie einen Projekttag am HHG ein, die den französischen Schülern Einblicke in den Alltag an einer deutschen Schule geben sollten. Am Projekttag wurden ein deutsch-französisches Tabu erstellt, Sketche über die Höhepunkte des Austauschs präsentiert und zudem kleine Filme gedreht zu Themen wie der deutsch-französischen Freundschaft, einem kleinen Krimi und Interviews zum Schulleben. Bei der nachmittäglichen Spieleolympiade auf dem Sportplatz zeigten die Schüler Teamgeist und sportliches Können, und das schöne Wetter tat ein Übriges, um die gute Stimmung zu unterstützen.

Am Sonntag, dem „Familientag“, nutzen viele Schüler die Chance, das Phantasialand in Brühl zu besuchen, Schwimmen zu gehen oder sich in Gruppen in den Rheinauen zu treffen – die Sonne trotzte dem Wetterbericht und machte viele Aktivitäten im Freien möglich.

Das Abschlussfest im Jugendheim Sankt Martin in Duisdorf war ein echter Höhepunkt; nach der Verleihung von kleinen Preisen an die Gewinner der Stadtrallye, der Spieleolympiade und zum Beispiel Spezialpreisen an die besten Austauschteams wurde gekickert, Billiard gespielt, gelacht und getanzt.

Nach einem tränenreichen Abschied am Bus am Samstag morgen warten die deutschen Partner schon darauf, Villemomble und natürlich Paris zu entdecken. Daher: Au revoir et à bientôt!

Der Échange fängt wieder an!
Am Montag, den 13.04. trafen sich 21 aufgeregte Schüler des EMA- und des Helmholtz-
Gymnasiums aus Bonn, um gemeinsam den Austausch mit unserer Partnerschule „Lycée
Georges Clemenceau“ in Villemomble (nahe Paris) wieder aufzunehmen.
Bei unserer Ankunft war die Situation zunächst komisch, doch wir haben uns schnell
aneinander gewöhnt und eine tolle Woche miteinander verbracht. Wir wurden sehr nett
empfangen und aufgenommen.
Am ersten Tag haben wir uns zunächst alle im Lycée getroffen und an verschiedenen
Projekten gearbeitet. Später haben wir in der Kantine zu Mittag gegessen, um danach
gestärkt zum Rathaus von Villemomble zu laufen. Dort wurden wir vom Bürgermeister
sehr nett mit Getränken, Obstspießen und Geschenken empfangen. Am Nachmittag fand
ein Badmintonturnier in der großen Sporthalle statt. Das hat allen viel Spaß gemacht.
Am Mittwoch sind wir gemeinsam zum berühmten Schloss Versailles gefahren. Dort hat
zunächst eine Gruppe (deutsche und französische Schüler gemischt) das Schloss
besichtigt und die andere ein „jeu de piste“ durch die Gärten gemacht. Nach einem
Picknick in der Sonne im wunderschönen Garten haben wir dann getauscht. Den Abend
hat jeder mit seiner Gastfamilie verbracht
Am Donnerstag sind wir dann das erste Mal nach Paris gefahren und haben dort zunächst
das Musée d´Orsay besichtigt; verbunden mit einem Fragebogen, den man mit seinem
Austauschpartner bearbeitet hat. Danach haben wir an der Seine auf den Tuileries
gepicknickt und eine riesige Tafel bemalt.
Danach sind wir zur Opéra Garnier gelaufen und hörten uns etwas über die Geschichte
der Oper mit einem Audioguide an. Es war sehr interessant, da wir zeitgleich durch die
verschiedenen Säle gelaufen sind. Danach hatten wir vor Ort noch etwas Freizeit und sind
z.B. in die Galeries Lafayette gegangen.
Am vorletzten Tag waren wir noch einmal in Paris und haben diesmal auch den Eiffelturm
(auch von oben) besichtigt. Danach hatten wir Freizeit und durften uns mit dem
„bateaubus“ frei bewegen und z.B. die Notre Dame besuchen. Eine kleine Gruppe hat die
beste Eisdiele von Paris getestet. Wir geben einen Daumen nach oben.
Unser nächster Treffpunkt mit der gesamten Gruppe war am späten Nachmittag vor dem
Louvre. Den haben wir in Gruppen besichtigt, allerdings etwa eine halbe Stunde
gebraucht, um die Mona Lisa zu finden. Am Ende eines schönen Tages waren wir sehr
erschöpft.
Am letzten Tag stand uns frei, was wir mit unseren „corres“ machen wollten. Eine kleine
Gruppe war beispielsweise im Schwimmbad und eine andere Bowling spielen.
Abends fand in der Cafeteria des Gymnasiums eine Abschiedsparty statt, zu der jeder eine
Kleinigkeit für das Buffet mitgebracht hat. Wir hatten sehr viel Spaß, haben gesungen,
gelacht und getanzt. Die Sportlehrer haben uns ein wenig Jumpstyle beigebracht. Die
Stimmung war super und alle freuten sich schon auf die gemeinsame Zeit in Bonn
(27.05. – 02.06.). Zum Schluss wurden noch Preise für die verschiedenen Rallyes und
ganz viele andere Dinge überreicht, z.B. für die schönste Frisur des Abends oder das
beste Tanzpaar.
Am nächsten Morgen ging es für die deutschen Schüler dann nach Hause. Alle waren sehr
traurig, freuten sich aber schon auf die Zeit in einem Monat in Bonn. Der Austausch war
für alle eine Bereicherung an Sprache und Erfahrungen.
Die Zeit in Bonn:
Es dauerte gar nicht lange und schon begann die Zeit in Hardtberg, der Partnerstadt von
Villemomble. Am Mittwoch Abend, den 27.05. holten wir unsere Austauschpartner am
Hauptbahnhof ab. Da wir uns schon kannten, war die Situation direkt entspannt und wir
verbrachten einen netten Abend miteinander.
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, da wir leider die ersten vier Stunden mit
unseren Partnern in die jeweilige Schule gehen mussten. Danach trafen wir uns alle am
Helmholtz, um gemeinsam zum Duisdorfer Rathaus zu gehen. Dort wurden wir mit einer
französischen Rede vom stellvertretenden Bürgermeister empfangen. Anschließend
fuhren wir nach Bonn, wo Herr Pieper uns mit interessanten geschichtlichen Erläuterungen
Bonn gezeigt hat. Zum Schluss haben wir noch das Beethovenhaus besichtigt und hatten
Zeit zum Shoppen (Haribo,…).
Am Freitag ging es dann nach Köln. Zuerst wurde das Wallraff-Richartz-Museum besucht,
in dem wir mittelalterliche Bilder der Stadt erläutert bekamen. Wir erklommen gemeinsam
die Stufen des Kölner Doms und betrachteten die Stadt von oben. Später fand, mit
anschließendem Stadtbummel, eine Stadtrallye statt.
Abends sind viele deutsche Schüler mit ihren Austauschpartnern noch in Köln geblieben
und Essen gegangen.
Samstags ging es dann morgens früh zu einer Besichtigung des bekannten und schönen
Brühler Schlosses (Schloss Augustusburg). Dann hatten wir noch etwas freie Zeit in Brühl
und haben zum Schluss noch einen Fragebogen im Haus der Geschichte zur
Sonderausstellung „Deutschland als Einwanderungsland“, zusammen mit unseren
Austauschpartnern, bearbeitet. Anschließend verglichen wir die Situation in Deutschland
mit der in Frankreich.
Am Sonntag war die Programmgestaltung uns überlassen. Eine Gruppe war den ganzen
Tag im Phantasialand und hatte dort viel Spaß. Andere gingen ins Schokoladenmuseum,
machten eine Fahrradtour mit Picknick, oder spielten „Fußballgolf“.
Am Montag, dem letzten Tag des Austauschs, trafen wir uns um 8 Uhr am Helmholtz, um
gemeinsam an verschiedenen Projekten, wie z.B. einem sehr lustigen Werbefilm zu
arbeiten. In der sechsten Stunde haben wir dann alle gemeinsam Pizza gegessen.
Danach fand eine sportliche Olympiade mit Aufgaben, wie Seilspringen zu viert, Pedalo
fahren, blind kegeln, Teebeutelweitwurf mit dem Mund und vieles mehr statt. Am Abend
gab es dann noch eine Abschiedsparty im Jugendzentrum von Duisdorf. Hier sollte, wie in
Frankreich, jeder etwas zum Buffet beisteuern. Es wurde ein lustiger Abend, an dem noch
zwei Geburtstagskinder besungen wurden und am Ende Preise für Rallyes, sowie andere
Dinge, wie die deutsch-französische Freundschaft verliehen wurden. Eine der
Geburtstagstorten landete merkwürdigerweise nach der Party im Gesicht des
Deutschlehrers der Franzosen…
Am nächsten Tag stand uns dann auch schon der Abschied bevor. Um viertel vor zehn
verließen unsere Austauschpartner unter Tränen auf beiden Seiten den Bahnsteig und
machten sich auf, zurück nach Frankreich. In nur zwei Wochen ist eine wunderbare neue
deutsch-französische Freundschaft entstanden!