Inklusion

Inklusion am Helmholtz-Gymnasium, Schule des Gemeinsamen Lernens der Stadt Bonn

Unsere Schule ist eines der drei Bonner Gymnasien, das entsprechend den gesetzlichen Vorlagen auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufnimmt und zielgleich beschult.

Unsere Sonderpädagoginnen Frau Klinkenberg und Frau Kamskyy sind mit der individuellen Förderung einzelner Kinder und Jugendlichen betraut. Die Schülerinnen und Schüler, die sonderpädagogischer Förderung bedürfen, nehmen in ihren jeweiligen Klassen am Klassenunterricht teil.

Die Einzelintegration erfordert  klare Strukturen und Kommunikationssysteme, die am Helmholtz-Gymnasium bereits etabliert sind, damit alle an der Förderung Beteiligten sinnstiftend und erfolgreich im Sinne einer positiven Entwicklung für das jeweilige Kind intensiv zusammen arbeiten können.

Die Sonderpädagoginnen an unserer Schule haben folgende Aufgaben:

 

Graphik Sonderpädagogik

 

Die sonderpädagogische Förderung am HhG im Überblick (Onklick = Vollbild)

 

Förderung des einzelnen Kindes oder Jugendlichen durch eine begleitende und fortgeschriebene Förderplanung, insbesondere durch

  • diagnostische Eingangsphase entweder innerhalb der Eingangsstufe oder bei Neuzugang
  • Erarbeitung der jeweiligen Förderziele gemeinsam mit dem Kind/Jugendlichen
  • Entscheidung über mögliche Nachteilsausgleiche
  • Erarbeitung und je nach fachlichen Möglichkeiten und zeitlichen Ressourcen Umsetzung dieses Förderplanes gemeinsam mit den Kollegen und Kolleginnen
  • Umsetzung und Evaluation der durchgeführten Fördermaßnahmen
  • intensivere Elternarbeit, regelmäßige Kontakte
  • Zusammenarbeit mit Behörden, ggf. Beantragung zusätzlicher Hilfen
  • Zusammenarbeit mit sozialen Trägern
  • Zusammenarbeit mit den an der Förderung beteiligten Kollegen und Kolleginnen (Klassenkonferenz)
  • Koordination und möglichst starke Bündelung von Zusatzaufwand durch zusätzliche Teamtreffen und –Konferenzen.

Beratung und Unterstützung

von Kollegen/innen, Eltern und Schülerinnen und Schülern

  • individuelle Beratungsangebote
  • Vermittlung von besonderen Hilfen und Förderprogrammen für Schülerinnen und Schüler bei denen im Rahmen von Unterrichtsverhalten, Lernentwicklung oder im psychosozialen Bereich Risiken deutlich werden, die eine erfolgreiche Schulkarriere gefährden. Erarbeitung der jeweiligen Förderziele gemeinsam mit dem Kind/Jugendlichen

Enge Zusammenarbeit mit dem Team der Schulsozialarbeit

an unserer Schule, Absprachen und gemeinsame Angebote zusammen mit Rafael Kösters. Dazu weitere Informationen: Soziale Arbeit an Bonner Schulen – Angebote und Projekte am Helmholtz-Gymnasium

Vernetzung mit außerschulischen/übergeordneten Arbeitskreisen

in Bonn und im Regierungsbezirk Köln

Vermittlung und Koordination von Fortbildungsangeboten zu einzelnen Schwerpunkten für das Kollegium

(z.B. durch das Kompetenzteam der Stadt Bonn, durch Fachberatung Autismus, Netzwerk E im Reg. Bez. Köln)

Vermittlung und Koordination von Fortbildungsangeboten für Eltern und/oder Schülerinnen und Schüler

zu einzelnen Schwerpunkten

Mitarbeit bei der Koordinierung der konzeptionellen Arbeit an einem für die Schule als Ganzes gültigen Inklusionskonzept

  • Verknüpfung mit dem IB-Programm z.B. durch Lernpartnerschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern,
  • Verknüpfung mit dem Lions Quest Programm zum Sozialen Lernen und zur Ausbildung einer wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel der Selbstwertstärkung und Eigenverantwortung,
  • Verknüpfung mit anderen Lernfeldern des sozialen Lernens z.B. das Konzept der „Streitschlichter“ oder „Schüler helfen Schülern“
  • Mitarbeit bei der Konzeptionierung und Koordinierung der Arbeit an Meilensteinen in der Schul- und Unterrichtsentwicklung auf dem Weg in die Richtung einer inklusiven Schule
  • Grundsätzlich gilt, dass Inklusionsschülerinnen und -schüler am HHG bei zielgleicher Beschulung die Schulordnung beachten müssen wie alle anderen Schülerinnen und Schüler auch. Auch bei GL-Schülern werden erzieherische Gespräche geführt, pädagogische Maßnahmen eingesetzt und Ordnungsmaßnahmen im Fall schwerwiegender Regelverstöße ergriffen.
  • Über Nachteilsausgleiche entscheidet die Schulleitung nach Antrag der Eltern.