Eine Woche vor den Osterferien flogen 17 Schüler*innen zusammen mit Frau Miklitz und FrauMorgenstern nach China zu einem Austausch mit unserer Partnerschule in Ma‘anshan.
Unsere erste Woche verbrachten wir in Ma’anshan, einer Stadt in der Nähe von Nanjing. Dort wohnten wir bei unseren Austauschpartner*innen und deren Familien. In dieser Woche begleiteten wir die chinesischen Schüler*innen in Ihrem Schulalltag. So lernten wir ihren Alltag kennen und konnten ihnen auch von unserem erzählen. Während wir uns hier schon beklagen, dass zu wenig Unterricht entfällt, schaffen es die chinesischen Schüler*innen, jeden Schultag über 12 Stunden in der Schule zu verbringen. Nach wenigen Tagen waren wir schon übermüdet und fragten uns, wie man das jede Woche aufs neue aushält. In der Schule wurden wir oft nach Fotos und unserem WeChat gefragt. Die Zeit mit unseren Gastfamilien verbrachten wir mit gemeinsamen Ausflügen, Mahlzeiten und vielen Gesprächen. Die Mahlzeiten waren oft ungewohnt, allein das warme Wasser als Durstlöscher war für manche von uns eine große Umstellung. Wir erhielten viel Aufmerksamkeit, was manchmal schon zu viel war. Sie war jedoch immer sehr freundlich gemeint.
Die zweite Woche machten wir eine Reise nach Suzhou. Diese Stadt ist als Venedig des Ostens bekannt. Dort besuchten wir unter anderem eine Tempelanlage. Selbst wenn das Wetter nicht immer mitspielte, so war die Gartenkunst doch sehr beeindruckend. Abends durften wir die Stadtalleine erkunden und konnten an den zahlreichen Straßenstände das Essen probieren. Das führte in Einzelfällen zu Magenverstimmungen, hat sich aber trotzdem immer gelohnt.
Die letzten vier Tage verbrachten wir in Shanghai. Dort wohnten wir sehr zentral und wareninnerhalb kürzester Zeit mitten im Geschehen. Während wir abends vom Shanghai Tower die Skyline bewunderten, bestaunten wir tagsüber verschiedenste Sehenswürdigkeiten vom Boden aus. Die Fortschrittlichkeit im öffentlichen Leben war sehr beeindruckend. Die Metros wurden sekundengenau angekündigt und auch das Bezahlen war überall schon nur mit einem QR-Code möglich.
Nach zwei spannenden Wochen flogen wir gemeinsam wieder zurück nach Deutschland und erholten uns die restlichen Ferientage von unserem Jetlag und den vielen neuen Erfahrungen.
Mira (Q1)
Weitere Reiseberichte:
Schulbesuch in Maanshan
Reisebericht_
Die chinesische Esskultur
Reisebericht Niushoushan und Nanjing
Schulalltag
Gastfamilien_in_China_2026
Suzhou Dokumentation
Unsere Shanghai Experience














