In den Sommerferien war ich für zwei Wochen in Ghana und habe das Land und vor allem unsere Partnerschule und die Menschen, die an ihr wirken, kennenlernen dürfen. Gereist bin ich gemeinsam mit einer Freundin, der Fotografin Larissa Neubauer, von der auch alle Fotos in diesem Bericht stammen.
Wir haben in den zwei Wochen ein bisschen was vom Land sehen können: Wir waren in der Hauptstadt Accra und in Kumasi, dem Zentrum der Ashanti-Kultur. Wir waren am Meer und in Cape Coast, der Partnerstadt von Bonn. Vor allem aber waren wir in Kasoa, einer schnellwachsenden Stadt ganz in der Nähe von Accra. Dort befindet sich – etwas abseits der Hauptstraßen – auch die Partnerschule des Helmholtz-Gymnasiums: Emil’s Care Academy. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheißen und sofort in die Schulgemeinschaft aufgenommen.
Das hieß auch, dass wir eine eigene Schuluniform bekamen, die in Ghana nicht nur von den Schüler*innen sondern auch von den Lehrkräften getragen wird. Neben mir auf dem Foto ist die Gründerin und organisatorische Leiterin der Schule: Emelia Tenkorang. Sie wird von Schüler*innen und Lehrkräften gleichermaßen liebevoll Mummy genannt und ist gleichzeitig das Oberhaupt der Schule und Mädchen für alles. Sie kümmert sich um Disziplinarfälle genauso wie um die Kinder, die krank sind oder etwas verloren haben. Sie hat einerseits die ganze Schule im Blick, hilft andererseits aber auch mal in der Küche, wenn das notwendig ist.
Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck vom Schulleben in Ghana, das so ganz anders ist als bei uns:






Großer Höhepunkt unseres Aufenthalts an Emil’s Care Academy war die Graduation Ceremony zum Abschluss des Schuljahres 2024/25. Geehrt wurden die Abschlussjahrgänge des Kindergartens, der Grundschule und der Junior High School. Und wie bei uns am Helmholtz-Gymnasium wird auch an unserer Partnerschule zu allen feierlichen Anlässen sehr gerne und sehr viel getanzt. Hier gibt es ein kurzes Video zur Graduation Ceremony.
Am Tag vor unserer Abreise hatte Emelia dann noch eine kleine Überraschung für uns. Die drei Räume, die im Sommer 2024 dank großzügiger Spenden von uns gebaut werden konnten, haben Namen bekommen. Der Raum B9 heißt jetzt Helmholtz-Gymnasium: 























