Ehemaliger Helmholtz-Schüler gewinnt Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

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Der ehemalige Helmholtzschüler Axel Ockenfels erhielt für seine Forschungen über die ökonomische Entscheidung des Menschen den mit 1,55 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis.

Der heute 36-Jährige Wirtschaftsforscher legte 1987 sein Abiturprüfung am Helmholtzgymnasium ab und ist seit 2003 als Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaft der Universität Köln tätig. A. Ockenfels ist außerdem Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts und des Laboratoriums für Experimentelle Wirtschaftsforschung.

Er promovierte in Volkswirtschaftslehre an der Uni Magdeburg und habilitierte sich auch dort. Später leitete er eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut.

Da er sich mit strategischen und rationalen Rahmenbedingungen beschäftigt, die Menschen bei ökonomischen Entscheidungen speziell bei Internet-und Auktionsmärkten beeinflussen, und versucht Verbindungen zwischen Wirtschaftstheorie und Praxis zu finden, gehört er derzeit zu den meist zitierten Autoren in seinem Arbeitsgebiet.

So wurde Axel Ockenfels von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Leibniz-Preis geehrt.

Diese Leistung erfüllt seinen ehemaligen Sozialwissenschaftslehrer Herrn Schürmann mit Stolz.
Auch die Schulleitung gratulierte in einem persönlichem Schreiben Herrn Professor Ockenfels zu seiner Auszeichnung.